Microsoft hat eine Studie zum Thema Online-Reputation veröffentlicht. Befragt wurden 2500 Personen aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Während sich nur ein Drittel der Franzosen große Sorgen um Ihre Online-Reputation machen, sind es bei den US-Amerikanern, Briten und Deutschen ca. die Hälfte der befragten Personen.

Für den niedrigen Anteil besorgter Franzosen könnte es folgende Gründe geben: Entweder ist Franzosen Ihre Online-Reputation egal oder Sie achten schon beim Umgang mit Sozialen Medien mehr als andere auf ihre Image im Netz.
Eine bemerkenswerte Minderheit der Befragten (20% bis 30%) in den einzelnen Ländern gaben an, sie seien überhaupt nicht besorgt darüber, wie ihre Online-Reputation sich auf ihr persönliches oder beruflichen Lebens auswirkt.
Fragt man danach, wer in den letzten sechs Monaten nichts unternommen hat, um die Online-Reputation zu managen, ist der Anteil der Franzosen deutlich niedriger, dementsprechend weniger Sorgen müssen sie sich machen (s. o.). Auf der anderen Seite sank der Anteil derer deutlich, die sich Sorgen um ihre Online-Reputation machen, nachdem sie etwas unternommen hatten.

Fast 60% der deutschen Befragten gaben an, Suchmaschinen zu verwenden, um nach ihrer Person zugeordneten Inhalten zu suchen (‘Ego-Surfen’). Sie sind damit Weltmeister in dieser Disziplin.

Gegenüber der weit verbreiteten Meinung, dass besonders Jugendliche unbesorgt mit ihren Daten im Netz umgehen, stellt die Studie fest, dass – Ausnahme ist hier Frankreich – Jugendliche (18 – 24 Jahre) überdurchschnittlich sorgfältig darauf achten, was sie im Netz veröffentlichen.
Zur Studie: Online Reputation in a Connected World
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Herbert Peck, Herbert Peck, KMU am Eck, KMU am Eck, KMU am Eck und anderen erwähnt. KMU am Eck sagte: Deutschland ist Weltmeister im Ego-Surfen – http://tinyurl.com/ylx25me [...]