By ishp on 26. August 2011
Nach einer neuen Studie von Forrester Resarch werden Werbetreibende in den USA im Jahr 2016 77 Milliarden Dollar für interaktives Marketing ausgeben – so viel wie zur Zeit in Fernsehwerbung investiert wird. Das wäre dann 35% des gesamten Werbebudgets und damit ein enormer Anstieg, bedenkt man dass der heutige Anteil 19% beträgt.
Obwohl das Suchmaschinenmarketing (SEM) der Verlierer ist (- 11% Anteil am Gesamtbudget), werden Suchmaschinen-Marketing und Display-Werbung sich auch weiterhin das größte Stück von der ‘Interaktiv-Marketing-Torte’ abschneiden. Die Anteile betragen in 2016 44% und 36%. Mobile Marketing und Social Media sind die Segmente mit den höchsten Wachstumsraten. Continue reading “Enormes Wachstum im interaktiven Marketing”
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By ishp on 21. August 2011
Nach Everett Rogers folgt die Einführung neuer Technologien oder Produkte einer statistischen Normalverteilung (Diffusion of Innovations). Rogers ordnete dem Kurvenverlauf bestimmte Persönlichkeitstypen bzw. bestimmte Nutzertypen zu: Am Beginn adaptieren demnach die besonders innovationsfreudigen Menschen, die sog. Innovatoren (Innovators) und Früheinsteiger (Early Adopter) die neuen Technologien. Ihre Anteile betragen im Modell 2,5% bzw. 13,5% der potenziellen Nutzer dieser Technologien. Diffusionsstudien in diversen Technologiemärkten haben indessen gezeigt, dass der Early Adopter-Anteil oft sehr viel geringer ist (<5%). Es folgt die Frühe (Early Majority) und Späte Mehrheit (Late Majority), also die Masse der Nutzer, mit zusammen 68% und schließlich die Nachzügler (Laggards) mit 16% am Ende des Zyklus.
Später hat Geoffrey Moore eine Erweiterung des Modells vorgeschlagen (Crossing the Chasm). Nach Moore ist der Übergang zwischen den ersten beiden Nutzergruppen (Innovatoren und Früheinsteiger) und der Frühen und Späten Mehrheit diskontinuierlich. Zwischen diesen besteht eine Lücke oder Kluft , die überwunden werden muss.
Lebenszyklus von Social Networking Sites
Vincenzo Cosenza, bekannt auch durch seine World Map of Social Networks, hat einen Artikel über »Social Networks Adoption Lifecycle« veröffentlicht. Continue reading “Soziale Netzwerke: »Early Adopter« und die »Late Majority«”
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By ishp on 10. August 2011
Tim Berners-Lee hat das World Wide Web ab 1990 für den weltweiten Austausch von Informationen entwickelt, am 6. August 1991 gab er es zur allgemeinen Benutzung frei. Langsam verwandelt es sich aber in ein System der ausgelagerten Datenverarbeitung, ein System des “Remote Computing”. Es speichert Daten von Nutzern und Daten über Nutzer, auf die der Nutzer selbst nicht zugreifen kann – die US-Bundespolizei FBI aber jederzeit. Das Netz übernimmt die Datenverarbeitung, der Nutzer gibt die Kontrolle darüber ab. Dieses neue Web ist voller Verlockungen – doch wir müssen ihnen widerstehen.
In den achtziger Jahren benutzten die meisten Menschen keine Computer, und wenn doch, dann vor allem PCs oder Time-Sharing-Dienste, mit denen mehrere Benutzer über ein Terminal auf einen Rechner zugriffen. Auf beiden konnte man nach Belieben Software installieren, bei beiden besaß man die volle Kontrolle über die eigenen Daten – auch wenn nicht klar ist, wie viele Einblicke das FBI in Time-Sharing-Dienste nehmen konnte (die in den neunziger Jahren aber ohnehin größtenteils verschwanden).
Continue reading “Facebook-Nutzer sind nicht Kunden, sie sind Ware”
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By Herbert Peck on 9. Dezember 2010
“Web Alters-Zertifikate zwingen deutsche Blogs offline. Das weltweit dümmste Internetrecht?”. So heißt es in der Headline eines Postings vom 01.12. auf Tech Eye.net. Und weiter:
In Germany, a few blogs and websites have already decided to throw in the towel before a law comes into effect from January 1, 2011. The so-called Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) will task anyone operating a .de domain with adding an age certificate to his or her website – imagine having to add a BBFC certificate on your blog.
Sounds like a dumb idea, doesn’t it? Unfortunately, it is set to become reality due to politicians ratifying the law in the parliaments of Germany’s 16 federal states. Not only is the law idiotic, it is also totally superfluous.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Jeder blamiert sich halt so gut, wie er kann.
Continue reading “C-Juristen, parlamentarische Zwänge und das weltweit dümmste Internetrecht”
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By Herbert Peck on 16. November 2010
Mehr als 10 Jahre sind seit der Veröffentlichung des Cluetrain Manifestes vergangen. Es ist bekanntlich so überschrieben:
Wir sind keine Zielgruppen oder Endnutzer oder Endkonsumenten. wir sind Menschen – und unser Einfluss entzieht sich eurem Zugriff. Kommt damit klar.
Es umfasst 95 Thesen, von denen ich eine herausgreifen möchte: In These 18 heißt es:
Unternehmen, die nicht begreifen, dass ihre Märkte jetzt von Person zu Person vernetzt sind, daraus resultierend intelligenter werden und sich in Gesprächen vereinen, versäumen ihre beste Chance.
Optimistisch skizziert das Manifest das Ende der einseitigen Kommunikation: “Die Märkte der Zukunft basieren auf den Beziehungen der Menschen untereinander und auf den Beziehungen der Unternehmen zu den Menschen bzw. den Märkten.”
Continue reading “Wirklichkeit nach 10 Jahren Cluetrain Manifest”
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